Warnung vor Betrugsmasche
(hd) Am Donnerstag (15.01.2026) erhielt eine Herforderin per E-Mail ein vermeintliches Anschreiben der europäischen Polizeibehörde Europol. In diesem wird ihr die Beteiligung an Straftaten vorgeworfen. Sollte sie den Anweisungen der Behörde nicht nachkommen, würde ein Haftbefehl gegen sie beantragt. Die 48-Jährige war durch das Anschrieben verunsichert und informierte die Polizei Herford. Beamte nahmen das Schriftstück in Augenschein und stellten fest, dass es sich um kein behördliches Anschreiben handelt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Masche. Die europäische Polizeibehörde Europol kontaktiert Bürgerinnen und Bürger nie direkt. Sie verhängt keine Strafen und nimmt keine Zahlungen entgegen. Auch wird Europol nie dazu auffordern, Programme, Dateien und Apps herunterzuladen und zu installieren. Derartige Aufforderungen sind stets ein Hinweis auf betrügerisches Handeln.
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